Der letzte Abschied eines geliebten Menschen gehört wohl zu den schwierigsten Situationen im Leben. In dieser hochsensiblen und emotionalen Zeit stehen Angehörige oft vor vielen Fragen:
Was ist zu tun?
Wo rufe ich zuerst an?
Welche Unterlagen brauche ich?
Hier die wichtigsten Antworten kurz zusammengefasst:
Bei einem Todesfall zu Hause ist in erster Instanz eine Ärztin/ ein Arzt zu verständigen, die/der die Totenbeschau vornimmt.
Wenn der Todesfall in der Klinik oder einem Pflegeheim eingetreten ist, wird die Totenbeschau durch eine Ärztin/einen Arzt vor Ort durchgeführt und weiters an Angehörige und an das Standesamt gemeldet.
Danach mit einem Bestattungsunternehmen Kontakt aufnehmen, um die weiteren Schritte zu veranlassen.
Das dort geschulte Personal nimmt sich gerne Zeit, Fragen zu beantworten und das weitere Vorgehen zu besprechen (Zeit und Ort der Überführung, Aufbahrung, Trauerfeier inkl. Musik, Blumen, Trauerrede etc.)
Die Angehörigen sollten folgende Unterlagen vorliegen haben:
Geburtsurkunde, Heirats- bzw. Scheidungsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Foto und Bekleidung für die/den Verstobene/n.
Um diverse Behördengänge wird sich ebenfalls, wenn gewünscht, das Bestattungsunternehmen kümmern.
Meldung an die Gemeinde über den Todesfall erfolgt über das Bestattungsunternehmen.
Art und Lage der Grabstätte am Friedhof und anfallende Gebühren sind mit der zuständigen Gemeinde abzuklären.