Tänzerisch durch zwei Konzertabende
– Frühjahrs-Doppelkonzert der Musikkapelle Hatting
„Musik soll nicht nur beeindrucken, sondern berühren und im besten Fall begeistern“ – mit diesen Worten leitete Moderator Wolfgang Kostner in gewohnt gekonnter Manier durch zwei beschwingte Konzertabende der Musikkapelle Hatting. Und tatsächlich gelang es den gut 60 Musikerinnen und Musikern am 11. und 12. April, das Publikum im prall gefüllten Gemeindesaal mit Originalwerken und Arrangements der Tanzmusik von der Renaissance bis zur Gegenwart zu begeistern.
Unter dem Motto „Tänzerisch“ hatte Kapellmeister Peter Kostner ein beeindruckendes Programm zusammengestellt, das die Zuhörer:innen auf eine musikalische Reise durch verschiedene Tänze, Rhythmen und Kulturen mitnahm. Dabei zeigte sich die Musikkapelle Hatting als Klangkörper sehr homogen und kompakt, solistische Darbietungen setzten besondere Akzente. Ein Höhepunkt konnte mit der Uraufführung des neuen Werkes „Symphonic Fusion“ von Stephan Kostner gesetzt werden. Der Hattinger komponierte dieses im Auftrag des Blasmusikverbands Tirol, der heuer sein 100 Jahr-Jubiläum feiert.
Wertschätzende Worte von Obmann Gerhard Krug, die offizielle Begrüßung von drei neuen Musikanten sowie die bewährte Verpflegung im Foyer sorgten für einen stimmigen Rahmen und machten das Frühjahrs-Doppelkonzert zu einem rundum gelungenen Erlebnis – für Publikum und Musiker:innen gleichermaßen.
von links nach rechts – Chronist und Ehrenmitglied Markus Geyr, Kapellmeister-Stellvertreter Stephan Kostner (dessen Werk uraufgeführt wurde), Astrid Schöpf (wird heuer nach 22 Jahren aus der MK Hatting austreten), Kapellmeister Peter Kostner, Landesverbandsobmann Mag. Elmar Juen, Obmann Gerhard Krug, Bürgermeister und Ehrenobmann Dietmar Schöpf (mit einem Fotobuch anlässlich seines 60. Geburtstages), Moderator Wolfgang Kostner
von links nach rechts – Jugendreferent-Stellvertreterin Lea Plangger, Jugendreferent Lukas Gsellmann, Kapellmeister Peter Kostner, Obmann Gerhard Krug; vordere Reihe – Michael Rödlach, Simon Wild, Paul Kostner